Der Protagonist ist absolut kein Sympathieträger. Er ist ein gewissenloser, mordender Denunziant in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg bis nach dem Ende des 2. Die Suche nach seiner Mutter und nach Frieden, aber auch die Liebe zu seinem Vater bestimmen sein Leben.
Geschichtlich äußerst interessant sind die Schilderungen des Lebens damals in Triest und der slowenisch/kroatischen Minderheiten, sowie die Aufteilung des Gebiets nach dem 2. Weltkrieg.
Ein nüchterner, schonungsloser, durchaus lesenswerter Roman eines sehr ernst zunehmenden italienischen Schriftstellers.