So außergewöhnlich wie der Titel ist auch der Debütroman der österreichischen Autorin Anna Maschik. Sie erzählt die Geschichte einer in Norddeutschland beheimateten Familie über vier Generationen hinweg. Von Leben der Urgroßmutter bis zur Urenkelin Alma, von einer Gesellschaft, deren Sprache ebenso karg ist wie das Leben, von Geheimnissen, Schuld und Schweigen innerhalb der Familie. Maschiks Sprache ist knapp, ohne ausführliche Beschreibungen, teilweise sind Kapitel nur wenige Sätze lang. Trotzdem oder gerade deshalb entsteht ein komplexes Bild, auch durch wechselnde Blickwinkel. Ein beeindruckendes Buch, berührend ohne rührselig zu sein. Was Sprache alles kann! Danke, Anna Maschik!